Frauen 1 drehen das Spiel, verlieren aber den Sieg im Schlussmoment
Frauen: HSG Hohenlohe - Hbi W/F - 26:26 (14:11) - Verbandsliga
Mit einem 26:26-Unentschieden kehrte die Hbi Weilimdorf/Feuerbach am Samstagabend aus Öhringen zurück – ein Ergebnis, das sich angesichts des Spielverlaufs fast wie ein kleiner Rückschlag anfühlte, aber gleichzeitig den starken Kampfgeist der Mannschaft unterstrich.
Die Hbi startete unkonzentriert in die Partie: Vergebene Torwürfe und mangelnde Abstimmung in der Abwehr ermöglichten den Gastgeberinnen der HSG Hohenlohe einen furiosen 8:0-Lauf. Erst in der 14. Minute gelang Jenny Schäfer der erste Hbi-Treffer zum 8:1. Trotz dieses frühen Rückstands kämpfte sich die Hbi bis zur Pause wieder auf 14:11 heran.
In der zweiten Halbzeit zeigte die Mannschaft dann ein anderes Gesicht: konsequenter in der Abwehr, geduldiger im Angriff und endlich mit der nötigen Entschlossenheit. Stück für Stück arbeitete sich die Hbi heran und ging rund 20 Minuten vor Schluss sogar mit einem Tor in Führung. Die Hbi drehte anschließend das Spiel und schien die Oberhand zu gewinnen.
Doch die Partie blieb bis zum Ende hochspannend. Die Hbi verteidigte ihren knappen Vorsprung bis in die Schlusssekunden, ehe die HSG Hohenlohe nach Erklingen der Schlusssirene noch einen direkten Freiwurf zugesprochen bekam. Dieser wurde durch Verena Friedl verwandelt und brachte den Gastgeberinnen den späten Ausgleich zum 26:26.
Trotz einer starken Aufholjagd belohnte sich das Team der Hbi leider nicht mit zwei Punkten. Dennoch zeigte die Mannschaft große Moral, nachdem sie den katastrophalen Start überwunden hatte.
Für die Hbi Weilimdorf/Feuerbach geht es am 23. November um 17:00 Uhr vor heimischem Publikum in Stuttgart-Feuerbach weiter – dann gegen die erstplatzierte SG Hegensberg-Liebersbronn.
Für die Hbi Weilimdorf/Feuerbach spielten:
Im Tor: Daniela Karge, Merle Lauer
Auf dem Feld: Lilli Paul (7), Valentina Beutel (5), Antonia Pranjic (3), Caroline Bleicher (2), Melina Eichinger (2), Hanna Lindner (2), Jenny Schäfer (2), Sophia Brombosch (1), Sina Mayer (1), Franziska Schramm (1), Lea Bludau, Katharina Skacel
Auf der Bank: Simone Müller, Mara Späth, Jerome Staehle
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