Knapp am ersten Saisonpunkt vorbei: Hbi startet mit 33:34-Niederlage in die neue Verbandsligasaison
Frauen: HSG Strohgäu – Hbi W/F - 34:33 - (18:16) - Verbandsliga
Die Hbi Weilimdorf/Feuerbach zeigt beim Saisonauftakt gegen die HSG Strohgäu eine kämpferische Leistung, muss sich nach einem packenden Spiel aber knapp mit 33:34 geschlagen geben.
Der Start in die zweite Saison in der Verbandsliga ist für die Hbi Weilimdorf/Feuerbach leider knapp missglückt. Nach einer langen und intensiven Vorbereitung stand am Sonntag das erste Saisonspiel auf dem Programm. Zum Auftakt wartete mit der HSG Strohgäu direkt ein Gegner, den die Hbi bereits aus der vergangenen Verbandsligasaison kennt. In einer von Beginn an ausgeglichenen und temporeichen Partie musste sich die Hbi am Ende denkbar knapp mit 33:34 (16:18) geschlagen geben.
Dabei zeigte die Mannschaft von Beginn an, dass sie sich im Vergleich zur vergangenen Saison deutlich weiterentwickelt hat. Trotz der langen Vorbereitung war die Anfangsphase von der typischen Nervosität eines ersten Saisonspiels geprägt. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Nach 15 Minuten lag die HSG Strohgäu mit 11:10 knapp vorne. Die Hbi ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und blieb in Schlagdistanz.
Gerade offensiv entwickelte sich die Partie zu einem echten Torspektakel. Beide Mannschaften fanden immer wieder gute Lösungen im Angriff und sorgten dafür, dass kaum längere torlose Phasen entstanden. Die Hbi spielte mutig nach vorne und setzte die Gastgeberinnen immer wieder unter Druck. Gleichzeitig musste die Mannschaft in der Defensive viel investieren, um die starken Angreiferinnen der HSG Strohgäu in den Griff zu bekommen.
Bis zur Halbzeit konnte sich die HSG schließlich einen kleinen Vorsprung erspielen. Mit einem 16:18-Rückstand aus Sicht der Hbi ging es in die Kabinen. Zwei Tore Unterschied – und damit war weiterhin alles offen.
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am engen Spielverlauf zunächst wenig. Die Hbi kämpfte um jeden Ball, blieb konzentriert und ließ die Gastgeberinnen nicht entscheidend davonziehen. Immer wieder gelang es, den Rückstand zu verkürzen und den Anschluss herzustellen. Besonders erfreulich war dabei, dass die Mannschaft auch in schwierigen Phasen ruhig blieb und sich nicht aus dem Konzept bringen ließ.
In der Schlussphase entwickelte sich die Partie schließlich zu einem echten Krimi. Die Hbi glaubte bis zum Schluss an die eigene Chance und konnte den Rückstand immer wieder verkürzen. Wenige Minuten vor dem Ende war der Ausgang der Begegnung völlig offen.
Am Ende fehlte jedoch das letzte Quäntchen Glück. Die HSG Strohgäu erzielte 59 Sekunden vor dem Ende den entscheidenden Treffer zum 34:33. Der Hbi blieb anschließend nicht mehr genügend Zeit, um die Partie noch einmal auszugleichen. So stand nach 60 intensiven Minuten eine äußerst knappe Niederlage auf der Anzeigetafel.
Nun gilt es, die positiven Aspekte aus Hemmingen mitzunehmen und in den kommenden Spielen weiter daran anzuknüpfen.
Ein besonderer Dank gilt dabei den vielen mitgereisten Hbi-Fans in der Hemminger Halle, die die Mannschaft über die gesamte Spielzeit lautstark unterstützt haben.
Weiter geht es für die Frauen am 15. Oktober um 20:00 Uhr auswärts bei der HSG Winterbach/Weiler.
Für die Hbi Weilimdorf/Feuerbach spielten:
Im Tor: Anna-Maria Rehm, Emma-Sophie Boll
Auf dem Feld: Lilli Paul (10), Hanna Kuhn (6), Hanna Lindner (6), Melina Eichinger (5), Jenny Schäfer (2), Sophia Brombosch (1), Clara Lindner (1), Belén Rehm (1), Franziska Schramm (1), Kristin Kadira, Katharina Skacel
Auf der Bank: Mara Späth, Jerome Staehle, Simone Müller, Lucy Zimmermann
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